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CPU-basierter Hochleistungsrechner
Fachliche Zuordnung
Informatik
Förderung
Förderung seit 2026
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 585113217
Der zu beschaffende Hochleistungsrechner (HPC) ist ein Standard-System, wie es an anderen Hochschulen mit ähnlicher Größe und ähnlichen Forschungsschwerpunkten vorhanden ist. Es ist für überdurchschnittlich aufwendige Rechenaufgaben der Forschenden aller Institute vorgesehen. Die Nutzerzahlen liegen im Schnitt bei ca. 40-50 aktiv Nutzenden im Monat, wobei die Tendenz steigend ist. Die Forschenden kommen zumeist aus den Fakultäten Elektrotechnik, Naturwissenschaften, Maschinenbau, Mathematik und Verfahrenstechnik. Der Zugang zum HPC erfolgt über die Netzwerkinfrastruktur der OVGU, so dass das System vom gesamten Campus und somit für alle Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen erreichbar und nutzbar ist. Zugriff von außerhalb des internen Netzes ist via VPN gewährleistet. Unter den Nutzenden aus allen Forschungsbereichen der OVGU sind drei Arbeitsgruppen besonders hervorzuheben. Der Lehrstuhl für Mechanische Verfahrenstechnik am Institut für Verfahrenstechnik beschäftigt sich mit dem Verständnis des physikalischen Verhaltens von Partikeln in Strömungen und der Entwicklung von Computermodellen zur Vorhersage der Interaktionen zwischen Partikeln und Strömungen. Am Lehrstuhl für Strömungsmechanik und Strömungstechnik des Instituts für Strömungstechnik und Thermodynamik wird zu den Schwerpunkten Zweiphasenströmungen, medizinische Strömungen, reaktive Strömungen, numerische Strömungsmechanik (Computational Fluid Dynamics/CFD) und Optimierung, Strömungsmaschinen, sowie nicht newtonsche Fluide geforscht. Der Lehrstuhl für Wärme- und Stoffübertragung am Institut für Strömungstechnik und Thermodynamik arbeitet vorrangig mit Molekulardynamik Simulationen. Hierbei wird Materie auf der atomistischen Skala auf der Grundlage molekularer Wechselwirkungen modelliert. Die Herausforderungen liegen unter anderem darin, dass eine große Anzahl von Teilchen über einen langen Zeitraum simuliert werden muss, was erhebliche rechentechnische Rechenressourcen erfordert. Alle drei Arbeitsgruppen benötigen für ihre Simulationen hohe bis sehr hohe CPU-basierte Rechenleistung. Darüber hinaus gibt viele Arbeitsgruppen oder auch einzelne Forschende die auf die Rechenleistung des HPCs seltener angewiesen sind und diese auch nutzen. Davon zeugen steigende Zugriffszahlen in den letzten Jahren. Die geplante Gerätekonfiguration orientiert sich insbesondere an diesen Anforderungen. Im wesentlichen benötigen alle genannten Arbeitsgruppen CPU-basierte Rechenleistung. Es soll daher ein Rechencluster mit leistungsfähigen Compute-Nodes und einem schnellen Verbindungsnetzwerk beschafft werden. Das System soll mit 72 Compute-Nodes eine Gesamtrechenleistung von 943 TFlop erreichen. Die Dimensionierung orientiert sich an der guten Auslastung des aktuellen Systems, so dass die momentanen Rechenkapazitäten auch zukünftig sichergestellt werden können.
DFG-Verfahren
Forschungsgroßgeräte
Großgeräte
CPU-basierter Hochleistungsrechner
Gerätegruppe
7040 Vektorrechner
Antragstellende Institution
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Leiter
Dr.-Ing. Stephan Jacob
