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Coronaviren als Paradigma für Übertragungsvorgänge zwischen Wildtieren, Nutztieren und Menschen

Fachliche Zuordnung Virologie
Ökologie und Biodiversität der Tiere und Ökosysteme, Organismische Interaktionen
Förderung Förderung von 2014 bis 2018
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 251801841
 
Erstellungsjahr 2022

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Während der Arbeitsschwerpunkt der ersten Förderperiode auf der Untersuchung der natürlichen Verbreitung, dem Erhalt und der Übertragung von Viren in Fledertieren lag (natürliches Reservoir), wurde der ökologische bzw. epidemiologische Arbeitsansatz im zweiten Projektteil auf mögliche Übertragungsvorgänge auf den Menschen erweitert. Dabei wurde in der Feldarbeit ein verstärktes Augenmerk auf Nutztiere gelegt und eine landesweite Beprobung von Rindern, Schweinen, Eseln und kleinen Wiederkäuern durchgeführt. Während der Arbeit an Nutztieren wurde Hepatitis E Virus als zusätzliches Zielvirus gewählt, das Humanrelevanz besitzt und in den untersuchten Nutztieren in höherer Prävalenz vorkommt. Beim Menschen wurde die Verbreitung von Coronaviren in entlegenen Dörfern untersucht und parallel eine systematische Befragung zum Kontakt mit Fledertieren fertiggestellt. Zusätzlich zu den Nutztier-Beprobungen wurden auch explorative und systematische Fänge anderer Kleinsäuger eingeschlossen. Während der gesamten Projektlaufzeit wurden in Deutschland vergleichende Untersuchungen zur Virusbiologie von SARS-ähnlichen Coronaviren und MERS-ähnlichen Coronaviren durchgeführt, die jeweils während der Feldarbeit der ersten Förderperiode gewonnen wurden.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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