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Zelluläre Aufnahme der Rho aktivierenden Toxine CNF1 und CNFY und anderer Deamidasen

Fachliche Zuordnung Pharmakologie
Zellbiologie
Förderung Förderung von 2014 bis 2025
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 261620687
 
Erstellungsjahr 2025

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Seit vielen Jahren untersucht meine Arbeitsgruppe bakterielle Protein-Toxine, die Rho Proteine modifizieren und dadurch dauerhaft aktivieren. Rho Proteine gehören zur Ras Supergenfamilie kleiner GTP-bindender Proteine. Bei den Toxinen handelt es sich um Deamidasen, die eine einzige spezifische Aminosäure (Gln 61/63) der Rho GTPasen: (Cytotoxisch Nekrotisierende Faktoren 1, 2, 3 und CNFY, sowie CNFS) die von pathogenen Escherichia coli, Yersinia pseudotuberculosis und Salmonella enterica produziert werden, sowie das Dermonekrotische Toxins (DNT) aus Bordetella. Eine weitere Deamidase, das Pasteurella multocida Toxin PMT modifiziert Galpha Untereinheiten heterotrimerer G-Proteine (PMT). Ziel dieses Antrags war es, die Aufnahme-Mechanismen der Deamidasen zu analysieren. Wir konnten die Aufnahmewege der Toxine charakterisieren und die zellulären Rezeptoren von CNF1 und PMT identifizieren, die essentiell für Bindung und Aufnahme sind: Das Lutheran basal cell adhesion molecule (Lu/BCAM) für CNF1 und das LDL-receptor related protein 1 (LRP1) für PMT. Das genaue Verständnis bakterieller Toxine in der Grundlagenforschung ermöglicht deren gezielte Veränderung für zellbiologische Anwendungen und auch für einen potentiellen Nutzen als Pharmakon. Wie wichtig das Wissen um die Rezeptorbindung und Aufnahme von bakteriellen Toxinen sein kann, zeigt letztendlich die Patentanmeldung eines Fusionsproteins aus Chlorotoxin und CNF1, welches das Überleben Glioblastom tragender Mäuse enorm verlängert.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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