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Magnetenzephalograph mit Heliumrecycling

Fachliche Zuordnung Neurowissenschaften
Förderung Förderung in 2015
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 271170974
 
Erstellungsjahr 2019

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Der Magnetenzephalograph (MEG) ist eines der Großgeräte des neu gegründeten Neuroimagingzentrums der Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften. Diese Infrastruktur war essentiell für die erfolgreiche Verlängerung des Exzellenzclusters „Hearing4all“ (EXC 1077), die Evaluation und den weiteren Ausbau der Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften sowie weitere zur Förderung eingereichte Verbundprojekte (SFB „Safety-Critical Systems Engineering for Human-Cyber-Physical Cooperation“, DFG-Graduiertenkolleg „Neuromodulation of Motor and Cognitive Function in Brain Health and Disease“, MWK-Graduiertenkolleg „Digitale Transformation: Analyse des motorischen Verhaltens im Alltag zur Identifizierung und Charakterisierung von Bewegungssignaturen“). Im Bereich der experimentellen Psychologie wurden an dem Gerät in den ersten drei Jahren Studien zur Untersuchung von Effekten der transkraniellen Wechselstromstimulation durchgeführt, sowie Methoden zur Reduktion von Stimulationsartefakten im MEG Signal erprobt. Hierbei wurde untersucht in wie fern Nicht-linearitäten des Stimulations- und Aufnahmeequipments Stimulationsartefakte an der Modulationsfrequenz von amplitudenmoduliertem tACS führen. Des Weiteren laufen Untersuchungen zur Vorhersage von inter-individuellen Unterschieden von tACS Effekten durch Quellenlokalisation und Simulationen des während der Stimulation erzeugten elektrischen Feldes. Darüber hinaus wurde im Zuge einer Kooperation des mit der Informatik beantragten SFBs „Safety- Critical Systems Engineering for Human-Cyber-Physical Cooperation“ mit dem OFFIS Oldenburg, dem DLR-Institut für Verkehrssystemtechnik Braunschweig, dem Kompetenznetzwerk SafeTRANS, sowie der TU München, der Vanderbilt University und der UC Berkeley, ein MEG kompatibler Fahrsimulator System entwickelt und implementiert. Das MEG wird außerdem in großem Umfang für die Ausbildung von Studierenden der Neurokognitiven Psychologie und Medizinische Physik verwendet. Perspektivisch soll die Forschung am MEGs im Rahmen eines geplanten Gerätezentrums ausgebaut werden, ein Antrag mit dem Titel „Infrastruktur für Analysen und Open Data zur Sicherung der Reproduzierbarkeit und des Datenaustausches in der funktionellen Bildgebung“ wurde bei der DFG eingereicht.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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