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Die Rolle von uPAR bei der Mobilisation und dem Homing von hämatopoetischen Stammzellen bei der Knochenmarkstransplantation

Antragstellerin Dr. Gabriele Christina Eden
Fachliche Zuordnung Nephrologie
Förderung Förderung von 2006 bis 2009
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 28361090
 
Bei der klinischen Knochenmarkstransplantation werden heutzutage hämatopoetische Stammzellen durch den Granulozyten-Konolonie-stimulierenden Faktor (G-CSF) vom Knochenmark ins periphere Blut mobilisiert. Sie werden dann autolog transplantiert, um selbständig in das Knochenmark des Empfänger zurückzukehren (sog. Homing). Dennoch sind die Mechanismen zwischen Adhäsionsmolekülen, Chemokinen und Proteasen, die die Stammzellen mobilisieren, sie aber auch wieder ins Knochenmark zurückleiten, nicht gut verstanden. In letzter Zeit haben viele Berichte die Beteiligung des Urokinase-Typ Plasminogen Aktivator Rezeptors (uPAR) bei der Zelladhäsion, Migration und Proliferation gezeigt. Dieses Projekt versucht herauszufinden, welche Rolle der aktivierte uPAR in der Mobilisation und im Homing hämopoetischer Stammzellen (sog. CD34+Zellen) spielt. Das Homing wird untersucht, in dem humane CD34+Zellen in einem geeigneten Mausmodell transplantiert werden. Ziel ist es dabei, mögliche Interferenzen zwischen uPAR und anderen transmembranen Proteinen, z. B. mit Integrinen und der SDF1/CXCR 4 Achse, zu untersuchen.
DFG-Verfahren Forschungsstipendien
Internationaler Bezug Italien
 
 

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