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Die Tyrosinkinase Syk: Ein möglicher Angriffspunkt bei Atherosklerose

Fachliche Zuordnung Kardiologie, Angiologie
Förderung Förderung von 2017 bis 2024
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 366904753
 
Erstellungsjahr 2024

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Atherosklerose wird heute - wie viele andere Erkrankungen - als chronischer Entzündungsprozess der Gefäßwand verstanden. Dieser wird auf individuellem genetischen Hintergrund durch verschiedene vorgeschaltete klassische und nicht klassische Risikofaktoren unterhalten. Unsere Arbeitsgruppe konnte frühzeitig SYK als potentielle therapeutische Zielstrukturen identifizieren. Hier zeigen wir, dass die SYK- Inhibition zwar effektiv de novo Atherogenese limitiert und hier auch den Plaquephänotyp hin zu Kriterien, welche mit mehr Stabilität assoziiert werden, beeinflusst. Hingehen zeigt sich kein Effekt der SYK-Inhibition auf bereits vorstehende Läsionen und SYK eignet sich auch nicht als Risikomarker in dem von uns untersuchten Kollektiv der LURIC Studie. Allerdings gelang es uns, im Rahmen dieser Untersuchungen eine Reihe von mittels scRNAseq und Bulkseq identifizierten Zellklustern sowohl mit Koronarer Herzerkrankung als auch mit Langzeitüberleben zu korrelieren. Diese Ergebnisse könnten die Risikoprädiktion kardiovaskulärer Erkrankungen in Zukunft deutlich verbessern. Weiterhin zeigen wir elementare Unterschiede des Immunreservoirs muriner und humaner Atherosklerose auf, Daten, die erklären könnten, warum so viele Ansätze bei Mausatherosklerose funktionieren, beim Menschen hingegen versagen.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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