Detailseite
Mechanismen des vaskulären Wnt-Signalwegs bei der Leber-Homöostase und der Tumorentstehung (A02)
Fachliche Zuordnung
Zellbiologie
Förderung
Förderung seit 2017
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 331351713
Das Konzept der vaskulären Kontrolle der Organfunktion („angiokrine Signalübertragung“) ist gut etabliert, wobei die Leber eine Modellfunktion einnimmt. Wir ermittelten, dass (i) endotheliale Wnt-Signale Homöostase und Anpassungsprozesse mechanosensitiv über autokrine und angiokrine Wege steuern, (ii) hepatische Sternzellen Rspo3 sezernieren und damit perikrin Leberzonierung, -größe und -funktion regulieren, und (iii) vaskuläre Wnt-Signale pathologische Prozesse wie die Metastasierung regulieren. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wird Projekt A02 in der dritten Förderperiode die Funktionen angiokriner und perikriner Wnt-Signale in Leber und Lunge unter physiologischen und pathologischen Bedingungen untersuchen.
DFG-Verfahren
Sonderforschungsbereiche
Teilprojekt zu
SFB 1324:
Mechanismen und Funktionen des Wnt-Signalwegs
Antragstellende Institution
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Teilprojektleiter
Professor Dr. Hellmut G. Augustin
