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(In)Variabilität bei Lokalitätsbeschränkungen. Evidenz aus Resumption (C05)
Fachliche Zuordnung
Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft, Experimentelle Linguistik, Typologie, Außereuropäische Sprachen
Förderung
Förderung seit 2017
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 317633480
Das Projekt untersucht die Variabilität von Resumptionsabhängigkeiten bezüglich ihrer Sensitivität für Inselbeschränkungen sprachintern wie sprachvergleichend. Das Ziel ist, zu bestimmen, ob die Beschränkungen mit grammatischen Prinzipien zu erklären sind oder auf Verarbeitungsschwierigkeiten reduziert werden können. Durch die parallele Untersuchung von 4 Sprachen mittels identischer Stimuli, wobei nicht-syntaktische Faktoren neutralisiert werden, können sprachinterne wie sprachvergleichende Variation nachgewiesen werden. Das wäre ein Fall von Versteckter Variabilität, der Evidenz dafür wäre, dass grammatische Prinzipien Teil der Erklärung von Inselbeschränkungen sein müssen.
DFG-Verfahren
Sonderforschungsbereiche
Teilprojekt zu
SFB 1287:
Die Grenzen der Variabilität in der Sprache: Kognitive, komputationale und grammatische Aspekte
Antragstellende Institution
Universität Potsdam
Teilprojektleiterinnen / Teilprojektleiter
Professorin Dr. Doreen Georgi; Professor Dr. Martin Salzmann
