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Nutzung unterschiedlicher Fließspannungen beim Umformen inhomogen erwärmter Rohteile

Fachliche Zuordnung Ur- und Umformtechnik, Additive Fertigungsverfahren
Förderung Förderung von 2017 bis 2022
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 391204362
 
Erstellungsjahr 2024

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Im Projekt „Nutzung unterschiedlicher Fließspannungen beim Umformen inhomogen erwärmter Rohteile“ wurde der Effekt einer inhomogenen, induktiven Erwärmung von Rohteilen auf die nachfolgenden Schritte einer Schmiedeprozesskette untersucht. Hierfür wurden zunächst sowohl simulative als auch experimentelle Versuche zur Erzeugung eines inhomogenen Temperaturprofils mittels induktiver Erwärmung durchgeführt. Hier war es möglich inhomogene Temperaturprofile zu erzeugen, die sich für eine anschließende Warmmassivumformung eignen. Im Anschluss an die Erwärmungsversuche wurden simulative und experimentelle Versuche zur Analyse von Schmiedeprozessketten mit inhomogenen und homogenen Temperaturprofilen durchgeführt. Hierbei konnte gezeigt werden, dass die Nutzung einer inhomogenen Rohteilerwärmung mit einer Materialeinsparung von bis zu 17,5 Vol.-% einhergeht. Metallografische Bauteilanalysen zeigten, dass die inhomogene Rohteilerwärmung keinen signifikanten Einfluss auf das metallische Gefüge der Rohteile und somit auf die mechanischen Eigenschaften der zu fertigenden Bauteile hat.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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