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Mechanismus und Modulation des organspezifischen Therapieansprechens bei metastasiertem Melanom (08)
Fachliche Zuordnung
Immunologie
Förderung
Förderung seit 2018
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 318346496
In dieser Studie untersucht wir, wie die tumoreigene Signalübertragung, insbesondere die IκBζ-Expression, die organspezifische Immuntherapieresistenz beim Melanom fördert. Ex-pression von IκBζ, einem Kofaktor von NF-κB, führt zum Ausschluss zytotoxischer Immunzellen aus dem Tumormikroenvironment (TME). Wir stellen daher die Hypothese auf, dass das TME der Leber, insbesondere Makrophagen/Kupfferzellen und Thrombozyten, IκBζ-Expression in Melanomzellen induzieren - anders als in Lungenmetastasen. Wir werden die Rolle von IκBζ bei der Bildung von Leber- und Lungenmetastasen und seine Interaktion mit dem TME untersuchen. Wir werden testen, ob eine Modulation von IκBζ mittels CDK4/6-Inhibitoren oder von TME-Komponenten Lebermetastasen wieder für eine Immuntherapie resensitivieren kann.
DFG-Verfahren
Sonderforschungsbereiche
Antragstellende Institution
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Teilprojektleiterinnen / Teilprojektleiter
Professor Dr. Carsten Deppermann; Professorin Dr. Daniela Kramer; Professor Dr. Detlef Schuppan, bis 12/2025
