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Gallensäureinduzierter metabolischer Stress als Treiber der Crohn-Ileitis (A02)

Fachliche Zuordnung Gastroenterologie
Immunologie
Rheumatologie
Förderung Förderung seit 2018
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 375876048
 
Morbus Crohn wird zunehmend als Erkrankung mit metabolischer Dysregulation verstanden, in der epithelialer Stress aus gestörter Wirt-Mikrobiom-Interaktion entsteht. Unsere Daten identifizieren Chenodesoxycholsäure (CDCA) als Treiber mitochondrialer Dysfunktion und nekroptotischen Zell-tods. CDCA hemmt OPA1 und löst über mtRNA/RIG-I/MDA5-Signale Entzündung aus. Die resultierenden Epithelschäden aktivieren das angeborene Immunsystem und fördern Dysbiose. Ziel ist es, die Gallensäure–Mitochondrien–Immun-Achse aufzuklären, um therapeutische Ansätze zur Wiederherstellung der Homöostase zu entwickeln.
DFG-Verfahren Transregios
Teilprojektleiterin Professorin Dr. Claudia Günther
 
 

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