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Reduzierung der dosislimitierenden Speicheldrüsenaufnahme bei der Endoradiotherapie des Prostatakarzinoms

Antragstellerinnen / Antragsteller Dr. Ann-Christin Eder; Professor Dr. Matthias Eder
Fachliche Zuordnung Pharmazie
Nuklearmedizin, Strahlentherapie, Strahlenbiologie
Förderung Förderung von 2019 bis 2024
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 418133883
 
Erstellungsjahr 2025

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Die Endoradiotherapie mit radioaktiv markierten PSMA-Inhibitoren stellt für Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakrebs eine vielversprechende Behandlungsoption dar. Eine gravierende Einschränkung dieser Therapie ist jedoch die hohe Anreicherung der radioaktiven Substanzen in den Speicheldrüsen, was zu chronischer Mundtrockenheit führt und die anwendbare Strahlendosis begrenzt. Gegenstand des Forschungsprojekts war die Entwicklung von modifizierten PSMA-Inhibitoren, die eine reduzierte Speicheldrüsenaufnahme bei gleichbleibend hoher Tumoranreicherung aufweisen. Zu diesem Zweck wurden zwei Ansätze verfolgt: Einerseits wurde die Linkerregion optimiert, und zwar durch die Einführung geladener und ungeladener Aminosäuren zur Verbesserung der pharmakokinetischen Eigenschaften. Andererseits wurde ein durch α-Amylase spaltbarer Linker entwickelt, der die selektive Abspaltung der Radioaktivität in den Speicheldrüsen ermöglicht. Das Projekt umfasste die chemische Synthese modifizierter Verbindungen, deren biologische Charakterisierung und vollständige präklinischen Charakterisierung. Ziel war die Identifizierung einer optimierten Verbindung für eine effizientere und besser verträgliche Endoradiotherapie des Prostatakarzinoms, insbesondere mit dem für Resistenzen oder kleine Metastasen besonders geeigneten Alphastrahler Actinium-225.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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