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Natur als Rechtsperson

Fachliche Zuordnung Öffentliches Recht
Grundlagen des Rechts und der Rechtswissenschaft
Förderung Förderung von 2019 bis 2023
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 421427080
 
Erstellungsjahr 2025

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Das Projekt startete als eines der ersten Projekte zu den Rechten der Natur. Im Laufe der Zeit gewann das Thema immer mehr an Publizität und Relevanz. Dies zeigte sich auch anhand der beforschten Themenfelder, die sich immer weiter ausdifferenzierten. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Rechte der Natur sowohl in juristischakademischen als auch in zivilgesellschaftlichen und künstlerischen Kreisen eine enorme Attraktivität besitzen, um Mensch-Naturverhältnisse neu zu gestalten. Dadurch, dass sich hinter den Rechten der Natur nicht nur die Idee der Schaffung eines natürlichen Rechtssubjekts verbirgt, sondern eine Neuausrichtung des anthropozentrisch ausgerichteten gesamtgesellschaftlichen Systems mitverhandelt und angestrebt wird, findet die Bewegung in vielfältigster Art in den verschiedensten Bereichen Anschluss. Nach wie vor stellen sich Fragen bezüglich der Ausgestaltung einer angemessenen Repräsentation der Natur und natürlicher Entitäten. Dabei zeigt sich insbesondere bei gerichtlichen Auseinandersetzungen, dass soziale Bewegungen fundamentale und maßgebliche Akteure im Kampf für die Rechte der Natur sind. Gleichzeitig sind die Rechte der Natur immer im Kontext, in Pluralität und als Teil von Beziehungsgeflechten zu begreifen. Ein isoliertes in Stellung bringen der Rechte der Natur, ohne den Einbezug der Rechte der mit ihr lebenden Menschen, konterkariert die tragende und initiale Idee um die Entwicklung der Rechte der Natur. Es bleibt festzuhalten, dass die Aktualität und Dynamik des Themas nicht abgenommen hat und die Bewegungen, die sich darum vermehrt formieren, sich weiterhin im Fluss oder gar erst am Anfang befinden.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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