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Progression von NAFLD über NASH zu HCC: Mechanismen der Transitionen von Krankheitsstadien und Identifikation geeigneter Zeitfenster für therapeutische Interventionen

Fachliche Zuordnung Gastroenterologie
Förderung Förderung von 2021 bis 2024
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 457840828
 
Erstellungsjahr 2024

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Die stoffwechselbedingte Fettlebererkrankung (MAFLD) ist die häufigste chronische Lebererkrankung in den westlichen Ländern, die zu einer Steatohepatitis (MASH) und schließlich zu einer Zirrhose und einem hepatozellulären Karzinom (HCC) führen kann. Aufgrund des mangelnden Verständnisses der zugrunde liegenden molekularen Mechanismen sind die derzeitigen therapeutischen Möglichkeiten begrenzt. In diesem Projekt haben wir ein Mausmodell entwickelt, das das Fortschreiten der MAFLD wie bei menschlichen Patienten rekapituliert. Zu den wichtigsten Ergebnissen gehören: (1) Identifizierung der Schlüsselereignisse bei der MAFLD- Progression; (2) Entdeckung von „Zombie-Zellen“ als Triebkräfte der Gewebeentzündung und Karzinogenese; (3) Beeinträchtigung der Glyoxylat-Entgiftung bei MAFLD als Risikofaktor für Hyperoxalurie; (4) Identifizierung der Makropinozytose als Schlüsselereignis bei der Progression von MAFLD und therapeutischen Interventionen; (5) Hemmung der renalen ASBT als mögliches therapeutisches Ziel bei cholemischer Nephropathie; und (6) Verhinderung des Fortschreitens der Krankheit durch gezielte duktuläre Reaktion. Die Relevanz dieser Erkenntnisse für die Translation wurde sowohl in Blut- als auch in Gewebeproben von Patienten mit MAFLD getestet.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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