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Investment Manager und intermediärsbasiertes Asset Pricing

Fachliche Zuordnung Accounting und Finance
Förderung Förderung seit 2021
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 447617473
 
In diesem Forschungsprojekt untersuchen wir, wie Friktionen die Organisationsstruktur von Investmentmanagern beeinflussen und welche Konsequenzen sich daraus für Portfolioallokation, Preisbildung auf Finanzmärkten und die Finanzstabilität ergeben. Aufbauend auf den Erkenntnissen der ersten Förderperiode liegt der Fokus auf dem Verhalten von Investmentmanagern, die auf Risiko- und Liquiditätsbeschränkungen reagieren, indem sie einerseits ihre Portfoliopositionen anpassen und andererseits zentrale Funktionen an Dritte delegieren. Im Mittelpunkt der Analyse stehen dabei insbesondere i) die Folgen der Auslagerung von Liquiditätsmanagement und Handel mit Fondsanteilen an sogenannte Authorized Participants im Kontext börsengehandelter Fonds (ETFs), ii) die optimalen Abweichungen von Benchmark-Indizes – einschließlich des Einsatzes von Derivaten und Titeln außerhalb des Index – im Hinblick auf das Liquiditätsmanagement durch Barmittel sowie iii) die Implikationen synthetischer Replikation, bei der Erträge über Total-Return-Swaps anstelle direkter Investitionen erzielt werden. Durch die Verknüpfung von Portfoliopositionen zu Investmentmanagern aus den USA und Deutschland leistet das Projekt einen Beitrag zu einem vertieften Verständnis der delegierten Finanzintermediation, ihrer regulatorischen Herausforderungen und ihrer Auswirkungen auf die Stabilität und Funktionsweise der Finanzmärkte.
DFG-Verfahren Forschungsgruppen
 
 

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