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Anwendung adaptiver Finite-Element-Ausgleichsmethoden auf die nichtlineare Elastizitätstheorie
Antragsteller
Dr. Jens Georg Schmidt
Fachliche Zuordnung
Mathematik
Förderung
Förderung von 2000 bis 2002
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5275662
In der Elastizitätstheorie geht es um die Frage, wie sich ein gegebener elastischer Körper unter dem Einfluß äußerer Kräfte verformt. Die entstehenden Gleichungen werden i.a. näherungsweise gelöst. Neben den Finite-Element-Methoden (FEM, [2]) wurden für eine Reihe solcher Randwertprobleme in jüngster Zeit Ausgleichsmethoden entwickelt ([3, 4, 11, 1, 8]). Um eine effektive Berechnung möglich zu machen, werden die Methoden mittels eines Fehlerschätzers adaptiv gesteuert. Solche Fehlerschätzer sind im nichtlinearen Fall ein offenes Problem ([9]). Die Ausgleichsmethoden haben nun mehrere Vorteile. Unter anderem muß der oben erwähnte Fehlerschätzer nicht nachträglich aus der Näherungslösung berechnet werden, sondern fällt in natürlicher Weise als Wert des zugrunde liegenden Ausgleichsfunktionals ab. Der Nachteil dieser Methoden liegt darin, daß gegenwärtig nur ihre Anwendung auf lineare Elastizitätsprobleme erforscht ist. Ziel des Forschungsvorhabens ist es daher, die Anwendbarkeit dieser Ausgleichsmethoden auf die nichtlineare Elastizitätstheorie zu untersuchen und damit auch für diese Probleme Fehlerschätzer und somit robuste adaptive Methoden zu gewinnen. Außerdem sollen die so erarbeiteten Methoden auf ein praktisches Problem aus der Biomechanik angewandt werden.
DFG-Verfahren
Forschungsstipendien
