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Acquisition, retrieval and extinction of fear memories in social phobia: Neuronal correlates and modulating factors (C 03)
Fachliche Zuordnung
Klinische Psychiatrie, Psychotherapie und Kinder- und Jugendspychiatrie
Förderung
Förderung von 2004 bis 2007
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5485966
In den geplanten Studien soll die Bedeutung der Spurenkonditionierung für die Entwicklung und Aufrechterhaltungeines Angstgedächtnisses bei der Sozialen Phobie (SP) überprüft werden. Außerdemsollen die neuronalen Korrelate dieses erworbenen Angstgedächtnisses ermittelt werden. Im Unterschiedzur verzögerten Konditionierung beruht die Spurenkonditionierung auf expliziten und hippocampus-vermittelten Gedächtnisprozessen. So ist die Spurenkonditionierung vom Erkennen der CSUS-Kontingenz abhängig und wird durch diesbezügliche Erwartungen beeinflusst. Möglicherweisestellen Spurenkonditionierungsprozesse ein Verbindungsglied zwischen kognitiven und Konditionierungsmodellender SP dar. Des weiteren soll evaluiert werden, ob die Antizipation einer sozialbedrohlichen Situation und die diese Antizipation begleitende autonome und adrenokortikaleStressreaktion das Erlernen einer inhibitorischen Kontrolle über erworbene Angstreaktionen
DFG-Verfahren
Sonderforschungsbereiche
Teilprojekt zu
SFB 636:
Lernen, Gedächtnis und Plastizität des Gehirns: Implikationen für die Psychopathologie
Antragstellende Institution
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Mitantragstellende Institution
Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI)
Teilprojektleiterinnen / Teilprojektleiter
Professorin Dr. Christiane Hermann; Professor Dr. Lothar Rudi Schad