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Biogedruckte faserverstärkte Rückenmarkgewebemodelle zur Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen (B10[A07])
Fachliche Zuordnung
Biomaterialien
Molekulare Biologie und Physiologie von Nerven- und Gliazellen
Molekulare Biologie und Physiologie von Nerven- und Gliazellen
Förderung
Förderung seit 2026
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 326998133
Im Projekt werden weiche HA-SH-Hydrogele mit bioaktiven Mikro- und Nanofasern kombiniert, um ein anisotropes, funktionelles 3D-Rückenmarkmodell zu entwickeln. Durch gezielte Einbindung von ECM-Molekülen, freisetzbaren Wachstumsfaktoren und definierter Faserorientierung werden mikroum-gebungsabhängige Effekte auf neuronale Reifung und Netzwerkbildung untersucht. Ziel ist ein standardisierbares in vitro-Modell zur Analyse spinaler Pathomechanismen wie Hyperekplexie, welches die limitierte Aussagekraft konventioneller 2D-Kulturen, sowie die Einschränkungen tierexperimenteller Systeme adressiert und zur Umsetzung des 3R-Prinzips beiträgt.
DFG-Verfahren
Transregios
Antragstellende Institution
Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Teilprojektleiterinnen / Teilprojektleiter
Dr.-Ing. Gregor Lang, seit 1/2026; Dr. Natascha Schäfer, seit 1/2026
