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Einfluss einer natürlichen Mikrobiota auf die Darmentzündung und das Ansprechen auf Therapien bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (TP14)
Fachliche Zuordnung
Gastroenterologie
Förderung
Förderung seit 2026
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 550296805
Die Pathophysiologie chronisch entzündlicher Darmerkrankungen (CED) ist bisher nicht vollständig geklärt, jedoch spielt das Darmmikrobiom eine zentrale Rolle. Neben Bakterien beeinflussen auch Pilze, Helminthen und Protozoen die mukosale Immunität, fehlen jedoch weitgehend in konventionellen Labormäusen. Unsere Daten zeigen, dass Wildling-Mäuse mit natürlicher Mikrobiota veränderte Immun- und Epithelprofile aufweisen. Interessanterweise sind CD4⁺ T-Zellen von Wildling-Mäusen vermindert kolitogen. Ziel des Projekts ist es zu untersuchen, wie das natürliche Mikrobiom kolitogene Mechanismen bei CED beeinflusst und neue Mikrobiota-basierte Therapien zu entwickeln.
DFG-Verfahren
Sonderforschungsbereiche
Antragstellende Institution
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Teilprojektleiter
Professor Dr. Christoph Becker; Professor Dr. Stephan Patrick Rosshart
