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Globale Wertschöpfungsketten - Projekt der Forschungsgruppe Internationale Arbeitsteilung: Neue Herausforderungen für Arbeitnehmer, Unternehmen und politische Entscheidungsträger

Fachliche Zuordnung Wirtschaftspolitik, Angewandte Volkswirtschaftslehre
Wirtschaftstheorie
Förderung Förderung seit 2026
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 550491480
 
Die Entstehung globaler Wertschöpfungsketten (Global Value Chains, GVCs) zählt zu den bedeutendsten Entwicklungen im internationalen Handel des 21. Jahrhunderts (Baldwin, 2012) und hat die Struktur globaler Handelsströme grundlegend verändert (Antràs und Chor, 2022). Trotz intensiver wissenschaftlicher Untersuchungen in den vergangenen Jahren sind viele Aspekte von GVCs noch immer nicht vollständig verstanden. Erstens ist in theoretischen Modellen weiterhin unklar, in welchem Ausmaß die Ausweitung von GVCs die Handelspolitik beeinflusst hat. Zweitens ist es von zentraler Bedeutung, ein besseres Verständnis darüber zu erlangen, wie sich Veränderungen in der Handelspolitik auf die Reorganisation von GVCs auswirken - ein zentrales Thema im Supply-Chain-Management international tätiger Unternehmen. Drittens sollte die Rolle von GVCs und dem Handel mit Vorleistungen stärker berücksichtigt werden, um die Ursachen für Veränderungen in der Lohnungleichheit besser zu verstehen. Im Rahmen der neu gegründeten Forschungsgruppe IDoL widmet sich dieses Projekt diesen Fragestellungen in drei zentralen Teilprojekten. Die Projekte bieten vielfältige Erweiterungsmöglichkeiten und profitieren von Synergien mit anderen Vorhaben innerhalb der Forschungsgruppe, etwa "Superstar Firms", "Innovation and Technology" und "Firm Organization". Zudem wird das Projekt erheblich von den im Teilprojekt "Infrastruktur" erhobenen Datensätzen profitieren.
DFG-Verfahren Forschungsgruppen
 
 

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