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Vaskuläre multizelluläre zirkadiane Netzwerke als Modulator der Schlaganfallprogression (A05)
Fachliche Zuordnung
Molekulare und zelluläre Neurologie und Neuropathologie
Förderung
Förderung seit 2026
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 548585053
A05 untersucht, wie zirkadiane Zellmechanismen in Endothel-, Gefäßwand- und Nervenzellen den Verlauf und die Folgen eines Schlaganfalls modulieren. Mithilfe genetischer Mausmodelle, Einzelzelltranskriptomik und Knockouts von sog. „clock genes“ wird erforscht, wie zirkadiane Störungen – etwa durch nächtliche Lichtexposition – Infarktgröße, Gefäßtonus und Funktion der Blut-Hirn-Schranke beeinflussen. Ziel ist es, zentrale zirkadiane Mechanismen zu identifizieren, die die Suszeptabilität für Schlaganfall bestimmen, und deren therapeutische Nutzbarkeit zu testen.
DFG-Verfahren
Sonderforschungsbereiche
Antragstellende Institution
Ludwig-Maximilians-Universität München
Teilprojektleiterinnen / Teilprojektleiter
Professorin Dr. Maria Robles; Dr. Steffen Tiedt
