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Raman-Mikroskop
Fachliche Zuordnung
Molekülchemie
Förderung
Förderung in 2025
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 575468108
Am Institut für Anorganische Chemie der Georg-August-Universität Göttingen soll ein Raman-Mikroskop betrieben werden, welches hauptsächlich für Fragestellungen in der Molekülchemie genutzt wird. Die Raman-Spektroskopie ist eine empfindliche Methode zur Charakterisierung von Molekülschwingungen in Verbindungen der Übergangsmetalle und der Hauptgruppenelemente. Sie ist komplementär zur Infrarotspektroskopie (IR) und ermöglicht insbesondere die Charakterisierung symmetrischer Schwingungen, die mittels IR-Spektroskopie nicht zugänglich sind. In Kombination mit computerchemischen Methoden erlaubt sie Einblicke in die (elektronische) Struktur von (kurzlebigen) Verbindungen bei stöchiometrischen und katalytischen Umsetzungen. Ziel ist es, neben der gängigen Strukturaufklärung, insbesondere die Kopplung der Raman-Spektroskopie mit elektrochemischen Methoden im Rahmen der Spektroelektrochemie (SEC) in Lösung zu etablieren, um durch elektrochemische Oxidation bzw. Reduktion induzierte Folgeprozesse in situ zu untersuchen. Ferner dient das Gerät der Identifizierung von diversen kurzlebigen O2- und N2-Metallkomplexen im Bereich der (bioinspirierten) Aktivierung kleiner Moleküle.
DFG-Verfahren
Forschungsgroßgeräte
Großgeräte
Raman-Mikroskop
Gerätegruppe
1840 Raman-Spektrometer
Antragstellende Institution
Georg-August-Universität Göttingen
Leiterin
Professorin Dr. Inke Siewert
