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Verschiebung der Grenzen der Domänenspezifität: Korrelative und kausale Ansätze zur P600-als-P3-Hypothese (B08*)
Fachliche Zuordnung
Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft, Experimentelle Linguistik, Typologie, Außereuropäische Sprachen
Biologische Psychologie und Kognitive Neurowissenschaften
Biologische Psychologie und Kognitive Neurowissenschaften
Förderung
Förderung seit 2026
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 317633480
In Projekt B08 wird untersucht, inwieweit Aspekte der Sprachverarbeitung mit anderen kognitiven Domänen geteilt und/oder von ihnen begrenzt werden. Die P600 und die P3 könnten beide die phasische Ausschüttung von Noradrenalin durch den Locus coeruleus als Reaktion auf auffällige und motivational bedeutsame Stimuli anzeigen. Durch die nicht-invasive Manipulation von Noradrenalin will das Projekt kausale Hinweise zur Frage liefern, ob die P600 eine spezifische linguistische Komponente ist. Wir möchten dazu beitragen, die biologischen Grundlagen der Variabilität der Sprachverarbeitung besser zu verstehen.
DFG-Verfahren
Sonderforschungsbereiche
Teilprojekt zu
SFB 1287:
Die Grenzen der Variabilität in der Sprache: Kognitive, komputationale und grammatische Aspekte
Antragstellende Institution
Universität Potsdam
Teilprojektleiterinnen / Teilprojektleiter
Professorin Dr. Milena Rabovsky; Professorin Dr. Isabell Wartenburger; Professor Dr. Mathias Weymar
