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Maschinelles Lernen für qutritbasiertes Quantencomputing und -simulationen mit Rydberg-Atomen
Antragstellerinnen
Professorin Dr. Monika Aidelsburger; Professorin Dr. Annabelle Bohrdt
Fachliche Zuordnung
Optik, Quantenoptik und Physik der Atome, Moleküle und Plasmen
Theoretische Physik der kondensierten Materie
Theoretische Physik der kondensierten Materie
Förderung
Förderung seit 2026
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 550495627
Das Projekt setzt Methoden des maschinellen Lernens ein, um Ein- und Zwei-Qutrit-Gatter in Tweezer-Arrays mit neutralen Atomen zu optimieren. Wir verwenden Bayessche Optimierung und Reinforcement Learning, ausgehend von numerischen Simulationen, die experimentell validierte Dekohärenz- und Verlustkanäle für Ytterbium-Atome in optischen Arrays berücksichtigen. Auf Grundlage dieser Ergebnisse streben wir experimentelle Implementierungen an, um erhöhte Fidelitäten und eine verbesserte Robustheit verschiedener Gatteroperationen zu demonstrieren. Während Einzelatom-Operationen auf diese Weise gut kontrolliert werden können, erfordert die Optimierung von Zwei-Atom-Wechselwirkungen für digitale und analoge Simulationen ausgefeiltere Protokolle. Wir werden sowohl Rydberg-Blockade- als auch resonante Dipol-Dipol-Wechselwirkungen einbeziehen, um die Kontrolle des Qutrit-Teilraums für Zustandsvorbereitung und Auslese zu optimieren. Spezifische Protokolle werden für Anwendungen wie das t-j-Modell entwickelt, das für das Verständnis unkonventioneller Supraleitung von besonderem Interesse ist. Unsere Kontrollprotokolle werden ein breites Spektrum von Anwendungen unterstützen, die auf Qutrit-Implementierungen basieren.
DFG-Verfahren
Forschungsgruppen
Teilprojekt zu
FOR 5919:
Maschinelles Lernen für komplexe Quantenzustände
Mitverantwortliche
Dr. Marin Bukov; Professor Dr. Martin Gärttner
