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Expletive Negation (B02)

Fachliche Zuordnung Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft, Experimentelle Linguistik, Typologie, Außereuropäische Sprachen
Förderung Förderung seit 2026
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 551281144
 
Das Projekt nutzt expletive Negation, d.h. oberflächliche Negation, die scheinbar keine negative Bedeutung hat (und daher einen Fall von Rauschen darstellt), als ein Fenster, um alternative, nuanciertere Signalbildungsprozesse in der Grammatik zu untersuchen. Es werden drei sprachübergreifend wiederkehrende Umgebungen untersucht, in denen expletive Negation vorkommt: (I) Einstellungsverben, (II) temporale, modale und andere Funktoren und (III) komparative Konstruktionen. Jede Umgebung wird auf (a) semantische Eigenschaften, (b) Beziehung zu anderen Satzgliedern und (c) pragmatische Effekte untersucht.
DFG-Verfahren Sonderforschungsbereiche
Antragstellende Institution Universität Konstanz
Teilprojektleiterin Professorin Maribel Romero, Ph.D.
 
 

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