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Die Prosodie von Pronomen, Präpositionen und Präfixen in Westgermanischen Sprachen (B03)
Fachliche Zuordnung
Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft, Experimentelle Linguistik, Typologie, Außereuropäische Sprachen
Einzelsprachwissenschaften, Historische Linguistik
Einzelsprachwissenschaften, Historische Linguistik
Förderung
Förderung seit 2026
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 551281144
In diesem Projekt wird der prosodische Status von drei Arten „schwacher“ funktionaler Elemente untersucht: Pronomen, Präpositionen und Präfixe. Im Fokus stehen Abweichungen zwischen morphosyntaktischer Zugehörigkeit und prosodischer Phrasierung. Diese werden in historischen Korpora des Frühgermanischen, in denen Worttrennung und Interpunktion Hinweise auf Prosodie liefern, sowie in experimentellen Studien zu heutigen germanischen Varietäten analysiert. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass vermeintliches Rauschen ein nicht-kategoriales Signal an der Syntax-Prosodie-Schnittstelle darstellt.
DFG-Verfahren
Sonderforschungsbereiche
Teilprojekt zu
SFB 1760:
Zu Stille und Rauschen im sprachlichen Signal
Antragstellende Institution
Universität Konstanz
Teilprojektleiterinnen / Teilprojektleiter
Dr. Tina Bögel; Professor Dr. George Walkden
