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Rauschen im Kanon akustischer Merkmale und die Bildung unterspezifizierter mentaler Repräsentationen von Kategorien (B06)
Fachliche Zuordnung
Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft, Experimentelle Linguistik, Typologie, Außereuropäische Sprachen
Förderung
Förderung seit 2026
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 551281144
Dieses neurolinguistische Projekt erforscht, wie mentale Repräsentationen von Kategorien auditiver Objekte gebildet werden, wenn der Informationsgehalt im Input-Signal durch starke Variation verrauscht ist. Die Hypothese ist, dass dann nicht-verlässlich akustische Merkmale mental unterspezifiziert werden. Wir untersuchen Änderungen elektrophysiologischer Parameter vor und nach dem Lernen nonverbaler Kategorien. Die Ergebnisse könnten zeigen, dass die Unterspezifikation nicht-verlässlicher Merkmale in mentalen Repräsentationen ein generelles Funktionsprinzip kognitiver Systeme im Umgang mit „verrauschtem“ Input ist.
DFG-Verfahren
Sonderforschungsbereiche
Teilprojekt zu
SFB 1760:
Zu Stille und Rauschen im sprachlichen Signal
Antragstellende Institution
Universität Konstanz
Teilprojektleiter
Professor Dr. Carsten Eulitz
