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MRI Magnet
Fachliche Zuordnung
Verfahrenstechnik, Technische Chemie
Förderung
Förderung in 2026
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 580537779
Ein 200 MHz / 4,7 T MRI-Magnet (MRI: Magnetic Resonance Imaging) aus dem Jahr 1999 soll zusammen mit Zubehör ersetzt werden (Ersatzbeschaffung). Er wird bislang am Gerätezentrum Pro2NMR des Karlsruher Institut für Technologie KIT für bildgebende Kernspinresonanz MRI und Diffusionsmessungen bei großen Magnetfeldgradienten genutzt. Zentrale Forschungsthemen sind Prozessmonitoring und Produktcharakterisierung, dieses Gerätezentrum wird insbesondere für Fragestellungen aus dem Bio- und Chemieingenieurwesen genutzt. Der neue Magnet wird die in Pro2NMR etablierten Bildgebungs- und Diffusionsmessungen um die orts- und zeitaufgelöste chemische Strukturcharakterisierung deutlich erweitern, zumal bei dieser relativ niedrigen Feldstärke von 4,7 T suszeptibilitätsbedingte Artefakte bei inhomogenen Materialien weniger deutlich als bei hohen Magnetfeldern ausgeprägt sind und auch chemische Verschiebungsartefakte noch gut zu handhaben sind. Das Gerät, das hauptsächlich in der ingenieurs- und lebenswissenschaftlichen Forschung, aber auch in der forschungsorientierten Lehre des KIT eingesetzt wird, stellt damit neben dem sehr notwendigen Erhalt des Geräts eine Erweiterung der NMR- und MRI-Möglichkeiten am Gerätezentrum Pro2NMR des KIT dar und ermöglicht den Fortgang bzw. Beginn der in Kapitel 3 skizzierten Forschungsvorhaben.
DFG-Verfahren
Forschungsgroßgeräte
Großgeräte
MRI Magnet
Gerätegruppe
1742 NMR-Spektrometer für Imaging-Anwendungen (außer 3231)
Antragstellende Institution
Karlsruher Institut für Technologie
Leiterin
Professorin Dr. Gisela Guthausen
