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Massenspektrometer mit Elektronenstoß-Ionisation
Fachliche Zuordnung
Molekülchemie
Förderung
Förderung in 2026
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 581771026
Beantragt wird ein hochauflösendes Massenspektrometer mit Elektronenstoß-Ionisation (EI-MS) und einem Quadrupol-Orbitrap-Analysator mit Kollisionszelle (HCD-Zelle). Geräte mit EI sind auch für die Chemische Ionisation (CI) geeignet. Bei der CI (und EI bei speziellen Proben) dient die HCD-Zelle für den Betrieb im MS/MS-Modus. Das beantragte Paket beinhaltet zu¬dem ein Modul für die Flüssig-Injektions-Feld-Desorptions-Ionisation (LIFDI), damit auch die anorganischen Arbeitsgruppen mit hoher Zuverlässigkeit Molekülionen von ihren luft- und solvolyseempfindlichen Element- und Metall-organischen Verbindungen beobachten können. Der Betrieb des LIFDI-Moduls erfordert ebenfalls die HCD-Zelle. Neben der zugehörigen EDV wird als Peripheriegerät ein Gaschromatograph beantragt, der die Messung von GC-MS-Spektren ermöglicht. Ferner wird eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV, um Schäden aufgrund unerwarteter Spannungsschwankungen und Stromabschaltungen vorzubeugen) sowie eine Schallschutzisolierung für die Vakuumpumpe beantragt. Das beantragte Gerät wird ausschließlich in der Forschung zur massenspektrometrischen Analyse organischer und anorganischer Molekülverbindungen eingesetzt, wobei es sich im Regelfall um neue Syntheseprodukte handelt. Die GC-MS-Kopplung wird zur Aufklärung komplexer Produkt- bzw. Reaktionsmischungen benötigt, um Produkte und Nebenprodukte zu identifizieren, was beispielsweise der Reaktionsoptimierung oder Aufklärung von Reaktionsmechanismen dienen kann. Die MS/MS-Kopplung ist erforderlich, um die Struktur (Konstitution) unerwarteter und unbekannter Verbindungen mit der CI aufzuklären.
DFG-Verfahren
Forschungsgroßgeräte
Großgeräte
Massenspektrometer mit Elektronenstoß-Ionisation
Gerätegruppe
1700 Massenspektrometer
Antragstellende Institution
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
