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Neuronale Mechanismen der Kontextgeneralisierung (A02)

Fachliche Zuordnung Allgemeine, Kognitive und Mathematische Psychologie
Förderung Förderung seit 2017
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 316803389
 
Das Projekt untersucht, wie Furchtlernen und -löschung die neuronalen Repräsentationen von Reizen und Kontexten verändern. Wir testen, ob multiple, aufeinanderfolgende Kontingenzänderungen multiple interagierende Furcht- und Löschgedächtnisspuren induzieren, deren Reaktivierung durch die Spezifität oder Generalisierung von Kontextrepräsentationen bestimmt wird. Eine präzise Neuroimaging-Studie bei 7T wird diese Effekte über mehrere Sitzungen hinweg untersuchen und die Interaktion zwischen Top-Down-Effekten präfrontaler Kontextrepräsentationen und Bottom-Up-Informationsfluss sensorischer (Reiz-)Repräsentationen analysieren, während eine parallele intrakranielle EEG-Studie die Rolle von Theta-Oszillationen in Amygdala und Hippocampus für repräsentationelle Transformationen erfasst.
DFG-Verfahren Sonderforschungsbereiche
Antragstellende Institution Ruhr-Universität Bochum
Teilprojektleiter Professor Dr. Nikolai Axmacher
 
 

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