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Zur Bedeutung des Kleinhirns für das Extinktionslernen beim Menschen: Intrinsische Mechanismen und cerebello-cerebrale Interaktionen (A05)
Fachliche Zuordnung
Kognitive und systemische Humanneurowissenschaften
Förderung
Förderung seit 2017
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 316803389
Das Ziel des Teilprojektes ist, zu klären, wie das Kleinhirn zum Extinktionslernen beiträgt. In zwei 7T-fMRT-Studien bei gesunden Kontrollen und einer Verhaltensstudie bei Patienten mit Kleinhirndegeneration wird untersucht, ob das Kleinhirn für zeitliche Aspekte von Vorhersagefehlern, die dem Extinktionslernen zugrunde liegen, verantwortlich ist. In der vierten Studie werden EEG und nicht-invasive Stimulation des Kleinhirns (tACS) eingesetzt, um zu zeigen, dass der Einfluss des Kleinhirns auf die Verarbeitung von Vorhersagefehlern beim Extinktionslernen u.a. über das thalamokortikale System vermittelt wird.
DFG-Verfahren
Sonderforschungsbereiche
Teilprojekt zu
SFB 1280:
Extinktionslernen
Antragstellende Institution
Ruhr-Universität Bochum
Teilprojektleiterinnen / Teilprojektleiter
Professorin Dr. Jutta Peterburs; Professor Dr. Harald Quick; Professorin Dr. Dagmar Timmann-Braun
