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Posttranskriptionelle Kontrolle von metabolischen Programmen zur Verbesserung von T-Zellantworten gegen Tumore (C02)
Fachliche Zuordnung
Immunologie
Förderung
Förderung seit 2021
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 452881907
Dieses Projekt zielt darauf ab, tumorspezifische CD8⁺ T-Zellen durch vorübergehende Modulation des RNA-bindenden Proteins Roquin zu verbessern. Durch seine Interaktion mit Regnase-1 steuert Roquin die T-Zell-Aktivierung und verhindert deren Erschöpfung. Eine genetische Ausschaltung verstärkt zwar Tumorantworten, führt jedoch zu Autoimmunität. Um dies zu vermeiden, designt Team C02 de novo Bindeproteine, die gezielt Roquins Bindung an Regnase-1 oder RNA verhindern. Diese werden transient in tumorantigen-spezifischen T-Zellen exprimiert und auf ihre Wirkung im Tumormodell getestet. Ziel ist es, die T-Zell-Funktion gezielt zu steigern und gleichzeitig unerwünschte Immunreaktionen zu vermeiden.
DFG-Verfahren
Transregios
Teilprojekt zu
TRR 338:
LETSIMMUN - Lymphozyten Engineering für Therapeutische Synthetische Immunität
Antragstellende Institution
Technische Universität München
Teilprojektleiter
Professor Dr. Vigo Heissmeyer; Dr. Lukas Milles, seit 1/2026
