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SFB 455:  Virale Funktionen und Immunmodulation

Fachliche Zuordnung Medizin
Förderung Förderung von 1999 bis 2010
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5483103
 
Das Thema ist Grundlagenforschung auf Gebieten, die sich längerfristig für den Einsatz bei gentherapeutischen Massnahmen eignen. Einen Schwerpunkt stellen bestimmte virale Vektoren (Herpesviren, Negativ-Strang-RNA-Viren, Adenovirus und Parvovirus) dar. Bei den Virusvektoren wird auf eigenen Entwicklungen aufgebaut. Unterschiedliche Systeme werden bearbeitet, um die besonderen Vorteile verschiedenener Viren nutzen zu können. Im zweiten Schwerpunkt werden eine Reihe von Zellfunktionen des Immunsystem mit dem Ziel untersucht, diese Funktion dereinst in gezielter Weise modulieren zu können. Dabei geht es um T-Zellen, NK-Zellen, Zelladhäsion und ausgewählte Prinzipien der Signalkaskade. Diese Fragen werden weniger hinsichtlich der Erzielung starker Wirkungen als vielmehr hinsichtlich der Aufklärung der molekularen Wirkungsprinzipien und ihrer Steuerbarkeit bearbeitet.
Ziel ist die gezielte Induktion oder die gezielte Suppression immunologischer Effekte. Entsprechend zielen die viralen Vektoren nicht allein auf Gensubstitution, sondern auch auf die Entwicklung von Immunisierungsvektoren. Als bevorzugtes Anwendungsgebiet wird die Hämatologie/Onkologie angesehen. In diesem Bereich gibt es Projekte, die kurzfristig auf die klinische Anwendung abzielen.
DFG-Verfahren Sonderforschungsbereiche

Abgeschlossene Projekte

Antragstellende Institution Ludwig-Maximilians-Universität München
 
 

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