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SPP 1006:  Bereich Infrastruktur - Internationales Kontinentales Bohrprogramm (ICDP)

Fachliche Zuordnung Geowissenschaften
Bauwesen und Architektur
Biologie
Chemie
Informatik, System- und Elektrotechnik
Medizin
Physik
Förderung Förderung seit 1996
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5466951
 
Das internationale ICDP (International Continental Scientific Drilling Program) dient der Umsetzung wissenschaftlicher Bohrprojekte auf den Kontinenten. Der ICDP Science Plan 2020-2030 sieht vier Hauptthemen vor: i) Geodynamische Prozesse; ii) Geogefahren; iii) Georessourcen; und iv) Umweltveränderungen. Deutsche Wissenschaftler:innen sind an ca. zwei Dritteln aller ICDP-Projekte als PIs oder Co-PIs beteiligt. Die Finanzierung im Rahmen des DFG-Infrastrukturschwerpunktprogramms „SPP 1006 – ICDP” bildet die Grundlage für die zentrale Rolle deutscher Wissenschaftler:innen in diesen Bohrprojekten. Ziel dieses Antrags ist die Fortsetzung der Arbeiten des nationalen ICDP-Koordinationsbüros. Auf nationaler Ebene sollen Initiativen und Projekte koordiniert, die Kommunikation intensiviert (z. B. Bekanntmachung und Unterstützung von Workshops und wissenschaftlichen Treffen) und deutsche Wissenschaftler:innen bei der Erarbeitung neuer internationaler Initiativen unterstützt werden. Das Koordinationsbüro dokumentiert zudem den Verlauf laufender nationaler und internationaler ICDP-Aktivitäten mit deutscher Beteiligung. Die weitere Vertiefung der Zusammenarbeit mit dem IODP³-Koordinationsbüro sowie die Förderung von Nachwuchswissenschaftler:innen bleiben in der kommenden Förderphase zentrale Anliegen.
DFG-Verfahren Infrastruktur-Schwerpunktprogramme
Internationaler Bezug Äthiopien, Australien, Belgien, Brasilien, China, Dänemark, Finnland, Frankreich, Ghana, Griechenland, Großbritannien, Island, Israel, Italien, Kanada, Kirgisistan, Luxemburg, Mexiko, Neuseeland, Niederlande, Nordmazedonien, Norwegen, Österreich, Palästina, Polen, Russische Föderation, Schweden, Schweiz, Spanien, Südafrika, Tschechische Republik, Türkei, USA

Projekte

Sprecher Professor Dr. Sebastian Krastel, seit 4/2016
 
 

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